1Password mit neuem Schutzmechanismus gegen Phishing beim manuellen Einfügen

1 month ago 4


Nutzer von 1Password bekommen ab sofort eine weitere Sicherheitsebene an die Hand, die vor allem dann greift, wenn man Passwörter manuell auf Webseiten einfügt. Das Unternehmen reagiert damit auf die immer besser werdenden Phishing-Methoden, die durch den Einsatz von KI mittlerweile kaum noch durch offensichtliche Fehler wie Tippfehler oder schlechtes Design zu erkennen sind. Da 1Password bereits seit jeher das automatische Ausfüllen auf unbekannten Seiten verweigert, schließt die neue Funktion nun eine Lücke beim händischen Vorgehen.

Wer in Zukunft versucht, Anmeldedaten manuell auf einer Webseite einzufügen, die nicht im Tresor hinterlegt ist, erhält eine Warnmeldung der Browser-Erweiterung. Ein kleines Pop-up weist darauf hin, dass die aktuelle Seite nicht mit einem Login verknüpft ist und man vor dem Fortfahren prüfen sollte, ob man der Seite vertraut.

Genau dieser Moment des Innehaltens soll laut den Entwicklern ausreichen, um viele Angriffe ins Leere laufen zu lassen. Die Betrüger setzen oft darauf, dass Nutzer ihre Daten einfach per Copy-and-Paste übertragen, wenn der Passwortmanager nicht automatisch reagiert.

Die Funktion steht ab heute zur Verfügung, muss allerdings in den Einstellungen der Browser-Erweiterung aktiviert werden. Dort findet sich unter dem Punkt Benachrichtigungen die Option, Warnungen bei eingefügten Logins auf nicht verknüpften Webseiten einzuschalten.

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